Die feine Nuance
Die feine Nuance
Das menschliche Leben verlangt in jedem Moment nach Harmonie und Rhythmus – schon Platon wusste um diese tiefe Wahrheit.
Malerei in Zwischentönen, in einem spannenden Dialog aus intuitivem Handeln und konzentrierter Wahrnehmung.
Ein vielschichtiger Entwicklungsprozess entfaltet sich, Schicht um Schicht. Differenzierte Oberflächen entstehen, Patina wird zur stofflichen Qualität – Ausdruck von Wachstum und Vergänglichkeit. Mit Experimentierfreude nähern wir uns der feinen Vielfalt der Zwischentöne: Safran-Gelb, Beerig-Rosa, Salbeigrün. Gedämpft und klar, matt und glänzend, geheimnisvoll und vibrierend fügen sie sich zu einer stimmigen Komposition.
Wir beginnen mit Skizzen in der Natur, lassen uns spielerisch auf unsere eigene Bildsprache ein. Zunächst auf kleineren, quadratischen Tafeln, aus denen im Prozess großformatige Bilder erwachsen. Unterschiedlichste Materialien – flüssiges Wachs, Steinkreide, Pigmente – werden aufgestäubt oder wässrig gebunden. Die Bilder entfalten sich aus einem „absichtslosen Wollen“ – eine Schule des Loslassens